Berlin – Einsparungen im Arzneimittelsektor sollten aus Sicht der Grünen-Bundestagsfraktion einen Beitrag dazu leisten, die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu stabilisieren. In einem entsprechenden Antrag der Fraktion, der gestern erstmals auf der Tagesordnung des Bundestages stand und in den Gesundheitsausschuss verwiesen wurde, wird für eine Modernisierung der Arzneimittelvergütung plädiert.

Man müsse „die Preisregulation im Bereich Medikamente in der gesetzlichen Krankenversicherung anpassen“, betonte Paula Piechotta (Grüne) in der Debatte. Sie verwies darauf, dass der Sachverständigenrat für Gesundheit bereits vor einiger Zeit Vorschläge für eine modernere Arzneimittelpreisregulatorik vorgelegt habe – diese Vorschläge habe man in dem Antrag eingearbeitet. Piechotta appellierte grundsätzlich an die Bundesregierung, zeitnah „tatsächliche gesundheitspolitische Reformen“ anzugehen.

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