Der Weg zum politischen Comeback für Jens Spahn endet vorerst in einer Sackgasse. Nach seinem Rückzug vom Unionsfraktionsvorsitz wegen der Beschäftigung einer Leihmutter wollte der CDU-Politiker eigentlich im mächtigen Haushaltsausschuss neu durchstarten. Doch nun gibt der 46-Jährige seinen Sitz im Ausschuss ab. Er ist nur noch einfacher Abgeordneter – ein Hinterbänkler, wie man im Parlamentsjargon sagt. Anlass ist neue Aufregung in der Union über Spahns zweitägige Abwesenheit während der Sitzungswoche des Bundestags.

Die Grünen-Haushälterin Paula Piechotta kommentierte in derselben Zeitung kühl: »Es ist ein Zeichen funktionierender politischer Hygiene, dass Jens Spahn jetzt – ohne an einer Sitzung teilgenommen zu haben – wieder aus dem Haushaltsausschuss rausgeht.«

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