Viele Straßen, Brücken und Schienen sind zu marode, um Panzer darüber zu verlegen. Die Regierung will das ändern, auch mit Geld aus dem Verteidigungsetat. Doch die Verteilung wirkt chaotisch.
Das Verkehrsministerium warnt vor Spionage- oder Sabotagehandlungen. So geht es aus einer Kleinen Anfrage der Grünen-Abgeordneten Matthias Gastel, Paula Piechotta und Sebastian Schäfer hervor, die der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Die Parlamentarier hatten sich beim Bundesverkehrsministerium erkundigt, wie es sein kann, dass 62 Millionen Euro aus dem Verteidigungsetat für den Bau des Pfaffensteigtunnels bei Stuttgart verwendet werden, obwohl der gar nicht auf dem Militäreisenbahngrundnetz liegt und nicht einmal für Güterzüge befahrbar ist.