Mitte September verhandelt der Bundesgerichtshof über mehrere Klagen von Lieferanten von Coronamasken. Danach wird bald klar sein, ob das Gesundheitsministerium noch weitere Milliarden bezahlen muss

Die Grünen-Abgeordnete Paula Piechotta, die sich im Bundestag seit Langem mit den Maskengeschäften unter Spahn beschäftigt, äußerte scharfe Kritik an der Prozessstrategie des Gesundheitsministeriums. „Das Ministerium unter Nina Warken wirkt weiterhin so, als ob es ihm nicht darum geht, Steuergeld zu retten, sondern viel mehr darum, Jens Spahn zu decken“, sagte die Haushaltsexpertin Capital. Die Bundesregierung habe schon Milliarden für Masken ausgegeben. Durch die Prozesse könnten nun noch weitere Kosten in Milliardenhöhe folgen, so Piechotta.

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